Liebe Rössli-Gäste

Wasser als tragendes Element im Wiesner-Menu Frühjahr 2017
Wasser als Grundform für die Existenz von Leben in der Biosphäre formt auch Landschaften und Lebensräume. Sein immerwährender Kreislauf wird von der Kraft der Sonne angetrieben. Es ist Transportmedium in Gewässern und in Organismen.

So hat es Goethe beschrieben:
Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und wieder nieder zur Erde muss es.
Ewig wechselnd.

Die Geheimnisse des Wassers
sind auch von den Wissenschaftern nicht vollständig aufgedeckt. Bei 4° Celsius hat es seine grösste Dichte. Wenn es zu festem Eis gefriert, dehnt es sich aus und vergrössert sein Volumen, gleichzeitig nimmt seine Dichte ab. Darum ist Eis bei gleichem Volumen leichter als Wasser. Deshalb können Eisberge im Meer treiben. Aus dem gleichen Grund friert ein See im Winter von oben zu und nicht von unten. Kein anderes Element verhält sich so.

Ist Wasser auch ein Datenspeicher und Informationsmedium?
Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dazu, aber Versuche, die in diese Richtung weisen.
Totes Wasser kann mit natürlichen und technischen Mitteln belebt werden. So trinken unsere Gäste belebtes Wasser von Grander, und alle Gerichte sind mit diesem Wasser zubereitet. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Eigenschaften und Besonderheiten des Wassers in einem frühlingshaften 8-Gang-Menu zu präsentieren.

Während Sie bei uns das Wiesner-Menu genossen haben, sind bei jedem einzelnen 240 Liter Wasser durch das Denkorgan geflossen.

Tanz der Atome
Die beiden Wasserstoffatome tanzen rhythmisch an das Sauerstoffatom heran:



Sonifikation der Schwingungsfrequenz
Die Atome schwingen mit 114,16 THz, für den Menschen nicht hörbar. Die 40fache Oktavierung ergibt einen Klang mit 103,83 Hertz: